Newsletter März 2020

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Inhaltsverzeichnis:

Aktuelles:
1. In eigener Sache: "Büro-Notfallplan" in der AEEB Landesstelle
2. Landeskirchlicher Abend: Evangelische Erwachsenenbildung - zentrales Thema für Kirche und Staat
3. INKFoto - neue Onlineplattform zum Thema Inklusion im Alltag
4. Wissenswert: Dietrich Bonhoeffer - Gedenken zum 75. Todestag

Bürokratisches "leicht gemacht":
1. Formulierungsraster für Pädagogische Konzepte
2. Erinnerung: Abgabefristen von Förderanträgen, Leistungsstatistik 2019 etc.
3. Neuerungen bei Evangelische Termine: Zugriff auf Veranstaltungen mehrerer Veranstalter-IDs und zusätzliche bayernweite Kanäle

Grußwort zu Ostern

Veranstaltungen (abgesagt bis 20.4.20!)


Button: Mail an Landesstelle

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Büro-Notfallplan in der AEEB-Landesstelle
Liebe Mitglieder, Kursteilnehmer/innen und sonstige Geschäftspartner/innen der AEEB Landesstelle,

nachdem wir aufgrund der aktuellen sehr ernsten „Corona-Situation“ bereits unser gesamtes Veranstaltungsprogramm - vorerst bis zum 19. April 2020 - eingestellt haben, achten wir nun auch darauf, möglichst alle sozialen Kontakte auf dem Weg zur Arbeit und in der Landesstelle zu vermeiden. Zum gesundheitlichen Schutz arbeitet unser gesamtes Team seit Freitag, den 20. März 2020 bis einschließlich zum 19. April 2020 im Homeoffice!
Heißt:
1. Alle unsere Mitarbeiter/-innen sind von 9.00 bis 15.00 Uhr weiterhin als Ansprechpartner per Mail für Sie erreichbar.
2. Telefonisch haben wir einen „Notfallservice“ eingerichtet, den Sie unter allen bisher geltenden Telefonnummern von 9.00 bis 12.30 Uhr und von 14.00 bis 15.00 Uhr erreichen können.
• In dringenden Fällen (Geschäftsführungs- und Finanzbereich) bitte wir Sie - wenn möglich - sich per Mail bei uns zu melden. Wir versuchen diese schnellstmöglich zu bearbeiten.
• Geplante Gremiensitzungen, Arbeitsgruppen oder kleine Besprechungen werden - soweit nicht anders kommuniziert - stattfinden, allerdings als Telefon- oder Videokonferenz.
Wir sind uns darüber im Klaren, dass momentan jede/r von Ihnen - genau wie wir - im „Ausnahmemodus“ arbeiten muss und bitten Sie um Verständnis für diese Maßnahmen! Wie es ab dem 20. April 2020 bei uns in der Landesstelle weitergeht, werden wir Ihnen rechtzeitig auf unserer Homepage mitteilen.

Herzlichst Ihre
Vera Lohel


Foto: Gerd Altmann auf Pixabay

Landeskirchlicher Abend
Evangelische Erwachsenenbildung - zentrales Thema für Kirche und Staat

Im Rahmen der Mitgliederversammlung der Deutschen Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung, die dieses Jahr in Bayern zu Gast war, versammelten sich bei einem landeskirchlichem Empfang am 10. März in Augsburg hochrangige Vertreter des öffentlichen und kirchlichen Lebens. Oberkirchenrat Stefan Blumtritt, Leiter der Abteilung Gesellschaftsbezogene Dienste im Landeskirchenamt, konnte als Gastgeber neben Landesbischof und EKD Ratsvorsitzendem Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm die Synodalpräsidentin Dr. Annekathrin Preidel, Abgeordnete des Bayerischen Landtags (Dr. Ute Eiling-Hütig, CSU und Matthias Fischbach, FDP) und den Amtschef des Bayerischen Kultusministeriums Herbert Püls begrüßen. In Grußworten und einer von Hans Jürgen Luibl moderierten Podiumsdiskussion wurde der Wert Evangelischer Erwachsenenbildung von allen Seiten betont. Sowohl der Beitrag zur Werte-Erziehung und wertegeleitetem Handeln, als auch die wichtigen Beiträge zur politischen, kulturellen und ethischen Bildung wurden hervorgehoben. Bildung und lebenslanges Lernen ist dabei für die Kirche und den Staat ein gemeinsames zentrales Thema. Erwachsenenbildung hat zunehmend die Aufgabe als „Motor“ Prozesse zu moderieren und zu begleiten und kann damit einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen und kirchlichen Weiterentwicklung leisten. Im Rahmen der Veranstaltung wurde das in einem gemeinsamen sehr positiven Prozess aller Beteiligten entstandene neue Bayerische Erwachsenenbildungsförderungsgesetz (BayEbFöG) noch einmal als eine gute Grundlage gewürdigt und gleichzeitig betont, dass in der praktischen Umsetzung nach den ersten Erfahrungen noch Nachjustierungen sinnvoll erscheinen.


Weitere Beiträge zum Landeskirchlichen Abend:

1. Amtschef im Bayerischen Kultusministerium und Ministerialdirektor Herbert Püls erklärte am Dienstag Abend, dass "die Erwachsenenbildung unverzichtbar für die Demokratie- und Werte-Erziehung ist". Einen Beitrag vom Evangelischen Pressedienst dazu finden Sie hier
2. Eine Meldung vom Evangelischen Pressedienst zur Rede von Landesbischof und EKD Ratsvorsitzenden Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm finden Sie hier 

Bildunterschriften:
Links: "Erwachsenenbildung ist ein zentrales Thema der Kirche", erklärte Landesbischof Prof. Dr. Bedford-Strohm beim Landeskirchlichen Abend. 
Rechts: Im Bild Oberkirchenrat Stefan Blumtritt, Dr. Ute Eiling-Hütig von der CSU, Synodalpräsidentin Dr. Annekathrin Preidel und Prof. Dr. Hans Jürgen Luibl

Fotos: Ralf Schick


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Im Büro, beim Spielen oder Kochen - neue Fotoplattform  zum Thema Inklusion im Alltag

Sie sind auf der Suche nach ansprechendem Bildmaterial für inklusive Werbeaktionen, Flyer oder Veranstaltungen? - Dann sollten Sie sich unbedingt mal auf dem neuen Online-Fotoportal INK umschauen. Unter www.inkfoto.de finden Sie qualitativ hochwertiges Fotomaterial rund um das Thema Inklusion. "Mit unseren Fotos", so erklärt INK-Organisator und Geschäftsführer Peter Barbian, "möchten wir Menschen mit Behinderung im Alltag sichtbarer machen." INK-Foto zeigt deshalb Bilder von Menschen mit und ohne Behinderung in ganz normalen, alltäglichen Situationen - beim Kochen, beim Spielen, in einer Besprechung, in der Uni, im Straßenverkehr usw.. Fotos, auf denen das Gemeinsame im Vordergrund steht und nicht die Behinderung. - Wie es zu dieser Idee kam? "Vor einigen Jahren wollten wir – von der Bildungs- und Erholungsstätte Langau e. V. – unser gesamtes Material vom Prospekt über die Homepage ein wenig auffrischen," erzählt Peter Barbian. "Dabei sind wir immer wieder auf das Problem gestoßen, dass wir keine geeigneten Fotos von Menschen mit und ohne Behinderung hatten, vor allem nicht in der erforderlichen Qualität und im Alltag." So wurde aus der Not eine Tugend: Gemeinsam mit einem Grafiker, Fotograf Markus Gann, der finanziellen Unterstützung der Unternehmerin Susanne Klatten und anderen fleißigen Helfern stellte Barbian das Fotoprojekt INK und seit kurzem auch die spezielle Online-Plattform auf die Beine. Dabei sind alle Fotos im INK-Shop rechtlich abgeklärt, nach Themen geordnet und in unterschiedlicher Auflösung - je nach Verwendungszweck - erhältlich. Und das Beste zum Schluss: Mit jedem erworbenen Foto unterstützen Sie einen Arbeitsplatz von einem Menschen mit Behinderung! - Also viel Spaß beim Stöbern und Entdecken...

  
Bildunterschrift: Im Februar war das Fototeam von Peter Barbian (3.v.R.) übrigens in der AEEB-Landesstelle zu Besuch und hat dort gemeinsam mit unseren Mitarbeitern eine Fotoproduktion für seine neue Onlineplattform realisiert.


Foto: INKFoto.de

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Mit guten Mächten gegen Hitler und das Naziregime

Dietrich Bonhoeffer – Gedenken zum 75.Todestag

 

Am 09. April 1945 wurde der Theologe Dietrich Bonhoeffer im KZ Flossenbürg auf persönliche Anordnung Adolf Hitlers ermordet. - Er war einer der bedeutendsten evangelischen Theologen des 20. Jahrhunderts, heute anerkannt über alle konfessionellen Grenzen hinweg. Der Ökumenische Heiligenkalender führt ihn auf und benennt den Todestag als Gedenktag.

Aufgewachsen in Breslau studierte der Arztsohn Dietrich Bonhoeffer Theologie in Tübingen, Rom und Berlin und promovierte 1927 zum Thema „Gemeinschaft der Heiligen“. Nach einer Assistentenzeit mit Habilitation setzt er sich bei einem einjährigen Studienaufenthalt am "Union Theological Seminar" in New York intensiv mit dem Thema Frieden auseinander und wurde zunächst Pazifist.

Als er ab 1931 als Privatdozent an der Berliner Universität lehrt, erteilt er – typisch für ihn – auch Konfirmanden-Unterricht in der Berliner Zionsgemeinde am Prenzlauer Berg. Er erwirbt eine Baracke, um für seine Studenten wie für die Konfirmanden Wochenendfreizeiten durchzuführen. Ab 1933 widmet er sich der Gemeindearbeit, von 1933-35 in der deutschen Gemeinde in London.

Von Anfang an sträubt er sich gegen den Nationalsozialismus und seinen Führerkult. Sein Radio Vortrag über den "Führer-Begriff" wird kurz nach der Machtergreifung von der Sendeleitung abgebrochen. Die Übernahme des Arierparagraphen in der Kirche lehnt Bonhoeffer ab und gilt als Mitgründer des "Pfarrernotbundes". Später bemüht er sich um die ökumenische Anerkennung der "Bekennenden Kirche" und spricht sich für die "Barmer Erklärung" aus. 1935 kommt er auf Bitten der "Bekennenden Kirche" als Leiter des Predigerseminars der Evangelischen Kirche von Berlin-Brandenburg zurück ins deutsche Finkenwalde. Gemeinsame spirituelle Erfahrungen in einer Gemeinschaft für die Ausbildung der späteren Pfarrer sind ihm entscheidend wichtig. 1936 hält er noch an der Berliner Fakultät eine Vorlesung zur Auslegung der Bergpredigt, 1937 wird ihm die Lehrbefugnis entzogen. Als im September 1938 das  Predigerseminar von der Geheimen Staatspolizei geschlossen wird und er aus Berlin ausgewiesen wird, knüpft er erste Kontakte zu Widerständlern. Ab 1940 unterliegt Bonhoeffer einem Rede- und Schreibverbot. Jetzt schließt er sich dem Widerstandskreis um seinen Schwager Hans von Dohnany an und informiert über seine ökumenischen Verbindungen die Westmächte über die Widerstandsbewegung, um sie für den Fall eines Sturzes von Hitler zu guten Waffenstillstandsbedingungen zu gewinnen. Ein Tyrannenmord wird für ihn denkbar. - Seine Tätigkeiten werden in seiner „Ethik“, in der er Grundlagen christlichen Handelns von den Erfahrungen jener Jahre her formuliert, reflektiert. Im Januar 1943 verlobt sich Bonhoeffer, im April wird er  wegen „Wehrkraftzersetzung“ verhaftet und ins Wehrmachtsgefängnis Berlin-Tegel eingeliefert. Sein dort entstandenes Buch "Widerstand und Ergebung" zeigt einen ungebrochenen Gefangenen. Nach dem gescheiterten Attentat auf Hitler vom 20. Juli 1944 sank Bonhoeffers Hoffnung auf eine Wende, im Oktober 1944 wird er in den Gestapo-Bunker in der Albrechstraße in Berlin verlegt. An einen Brief vom 19. Dezember 1944 an seine junge Verlobte Maria von Wedemeyer ist das berühmte Gedicht „Von guten Mächten“ angefügt. Im Februar 1945 kommt er ins KZ Buchenwald bei Weimar, dann am 08. 04. 1945 ins KZ Flossenbürg.


Weitere Informationen: www.dietrich-bonhoeffer.net

Quelle: Ökumenisches Heiligenlexikon


Foto: falco auf Pixabay

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Formulierungsraster für Pädagogische Konzepte

Schritt für Schritt am Beispiel "Eltern-Kind-Gruppe" erklärt 


Wie soll ein pädagogisches Konzept formuliert sein, damit es den Vorgaben der Verwaltungsvorschrift zum BayEbFöG entspricht? Diese Frage wird der AEEB des Öfteren gestellt. Hier einige Tipps sowie ein "Raster", die das Erstellen bzw. Schreiben von Konzepten erleichtern sollen.

Bevor Sie mit dem eigentlichen Formulieren des Konzeptes beginnen, ist es natürlich wichtig darüber nachzudenken, für welche Zielgruppe Ihr Konzept formuliert wird: Für Mitarbeitende im Landesamt für Schule, im Staatsministerium für Unterricht und Kultus, vielleicht auch im Finanzministerium oder im Obersten Rechnungshof. Selbstverständlich auch für die Prüferinnen und Prüfer der AEEB. Heißt: Das Konzept richtet sich nicht nur an potentielle Teilnehmer, sondern auch an Verwaltungspersonal. Optisch und sprachlich muss das pädagogische Konzept daher klar verständlich, eindeutig und strukturiert aufgebaut sein. Heißt: Keine langen und blumigen Schachtelsätze, keine werbenden Worte, sondern schlichte Rahmendaten, Lernziele und Methoden.

Günther Frosch (Frosch Text Coaching) hat für unsere "KonzeptWerkstatt" auf Basis von Leitfragen von Prüferinnen und Prüfern ein Raster entwickelt. Die Prüferinnen und Prüfer sollen anhand eines pädagogischen Konzeptes die Berücksichtigungsfähigkeit einer Veranstaltung bzw. einer Reihe erkennen. Mehr oder weniger auf einen Blick sollen und wollen sie erkennen, ob es sich um eine Veranstaltung der Erwachsenenbildung handelt. Dafür muss ein pädagogisches Konzept informativ und nicht aktivierend mit den entscheidenden Angaben zur Offenheit und zur pädagogischen Leistung, d.h. zu Lernziel und Methode formuliert sein.


Raster (Schritt für Schritt-Anleitung) für ein„Pädagogisches Konzept“ am Beispiel einer Eltern-Kind-Gruppen:

1. Titel

Eltern-Kind-Gruppen

2. Untertitel

Soziales, emotionales und kognitives Lernen für Eltern und Kinder

3. Intro (Erklär-Text)

Eltern-Kind-Gruppen sind regelmäßige, wohnortnahe, fachkundig geleitete niederschwellige Bildungsangebote für Mütter und Väter mit ihren Kindern – für Austausch, Lernen und pädagogische Anregungen.

4. Lernziel

Eltern setzen sich mit grundsätzlichen Inhalten und Fragen der Kinderziehung und dem familiären Umfeld auseinander. Dank der fachkundigen Anleitung und des Austausches der Eltern untereinander werden praktische Tipps für den Familienalltag gegeben. Die Eltern erweitern ihr Repertoire hinsichtlich der Förderung sozialer Bindungungen und motorischen Fähigkeiten, aber auch hinsichtlich von Themen wie gesunde Ernährung und Schlaf sowie Kinderkrankheiten. Die Gruppenleitungen setzten die Schwerpunkte flexibel nach den Bedürfnissen der teilnehmenden Eltern.

5. Inhalte und Methoden

Vortrag, Gespräch, Austausch, praktische Erprobung

6. Extras: Qualitätssicherung / Leitungsanforderung

Die Gruppenleitungen werden regelmäßig geschult. Zudem gibt es Erfahrungsaustauschtreffen und es besteht ein Angebot zur Supervision.

7. Fazit 

Aktuelle und grundlegende Inhalte und Fragen der Kindererziehung und des Familienalltags praxis- und teilnehmerorientiert in kleiner Gruppe aufbereitet: damit werden Eltern gestärkt und Kinder befähigt.


Wer noch mehr Anleitung für die Erstellung der pädagogischen Konzepte benötigt, kann sich gerne zur nächsten KonzeptWerkstatt mit Günther Frosch am 19. Mai 2020 in München anmelden. Sollte die Veranstaltung aufgrund der Weiterentwicklung der Corona-Pandemie abgesagt werden müssen, finden wir sicherlich eine Alternative.


Ein weiteres Beispiel bzw. ein Konzept zu einem "Handarbeitskurs" und davon abgeleitet einen Ausschreibungstext finden Sie hier


Bildunterschrift: Im pädagogischen Konzept der "Eltern-Kind-Gruppen" sollen die Erwachsenen im Fokus stehen. Denn dank fachkundiger Anleitung und des Austausches der Eltern untereinander werden Mütter und Väter gestärkt und somit die ganze Familie unterstützt.


Foto: geralt auf Pixabay

Fristen beachten - auch in Zeiten von Corona

Trotz der schwierigen aktuellen Lage aufgrund der Corona-Pandemie, dem Ausrufen des Katastrophenfalls in Bayern und der darauf erfolgten Absage von Erwachsenenbildungsveranstaltungen und allen organisatorischen und personellen Herausforderungen, die daran hängen, möchten wir hiermit nochmals an die Abgabe der Verwendungsnachweise, der Förderanträge und auch der BayEbFöG Leistungsstatistik 2019 (Ende der Abgabefrist: 31.03.20) erinnern. Selbstverständlich räumen wir gerne Fristverlängerungen ein, bitten dann jedoch um eine entsprechende Anfrage. Bitte bedenken Sie, dass auch wir Fristen einhalten und dafür sorgen müssen, dass gerade auch in den sehr kritischen Zeiten die Zuschüsse geregelt sind.

Sollten Sie erhebliche Schwierigkeiten haben, die Fristen einzuhalten, dann melden Sie sich bitte umgehend bei uns, sodass wir ggf. Maßnahmen ergreifen und mit dem Fördermittelgeber in Rücksprache gehen können.

Neuerungen bei Evangelische Termine: Zugriff auf Veranstaltungen mehrerer Veranstalter-IDs und zusätzliche bayernweite Kanäle

Einige Einrichtungen haben von Ihren Mitgliedern nicht nur die Berechtigung zum Lesen, sondern auch zum Bearbeiten ihrer Veranstaltungen auf Evangelische Termine bekommen. Dies war allerdings bisher umständlich, da beim Wechsel zwischen den Veranstaltungsanbietern jedes Mal ein Ein- und wieder Ausloggen notwendig war. Ein Zugriff auf mehrere Veranstalter-Identifikationsnummern war nur für Dekanatsadministratoren möglich. 

"Evangelische Termine" bietet inzwischen eine komfortablere Zugriffsmöglichkeit an: Wenn Sie sich über das Intranet zu Evangelische Termine anmelden und Ihr Benutzername bei mehreren Veranstaltern hinterlegt ist, können Sie ab sofort zwischen den verschiedenen Veranstaltern umschalten, ohne sich Ab- und wieder Anmelden zu müssen. Der Wechsel erfolgt über das Auswahlmenü oben im Browserfenster.
Genauere Details finden Sie im "Handbuch Evangelische Termine": Anmeldung mit Intranet-Login.

Aktueller Tipp:
Aus aktuellem Anlass gibt es auf Evangelische Termine einen neuen, bayernweit geltenden Kanal "Abgesagt wegen Corona-Virus". Mit dieser Einstellung können alle betroffenen Veranstaltungen in einem Arbeitsschritt markiert und ggf. auf der eigenen Website gesondert angezeigt werden. Ein weiterer Kanal "Digitales Angebot" kann zur Hervorhebung von Veranstaltungen genutzt werden, die über Video, Audio oder Streaming im Internet abrufbar sind. Eingeloggte Nutzer finden weitere Details in Evangelische Termine unter dem Menüpunkt "Informationen".

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Ein Lichtstreif am Horizont....

Die Natur erwacht. Krokusse brechen hervor. Es grünt und Ostern naht. Eigentlich Zeit um sich zu begegnen, gemeinsam aufzubrechen. Doch dieses Jahr ist alles anders. Kontaktmimimierung ist angesagt – zumindest live. Ein Virus hochpräsent und unwirklich zugleich lässt uns keine andere Wahl. Die Plätze leer, Cafes zugesperrt. In den geschlossenen Geschäften staubt die bereits angebrachte Osterdekoration vor sich hin. In den Lebensmittelläden gibt es leere Regale mit Grundnahrungsmitteln – aber jede Menge Osterartikel. Es scheint so als ob sich niemand so recht auf Ostern freut. Auch die kirchlichen Feiern sind abgesagt. Im Vordergrund stehen die Karfreitage unseres Lebens und unserer Gesellschaft. Nicht Ostern, Aufbruch und Auferstehung.

Doch um so mehr brauchen wir dieses Jahr die Botschaft „Fürchtet euch nicht!“, den Satz, den der Engel den Frauen sagt, als sie nach dem Tod Jesu das Grab leer vorfanden. Fürchtet Euch nicht - lasst die Angst nicht übermächtig werden.

Das heißt nicht leichtsinnig zu sein oder nachlässig, doch kraftvoll, zuversichtlich und hoffnungsvoll zu bleiben. Trotz Leid und Tod. „Wir Christen sind Protestleute gegen den Tod“, so hat es Christoph Friedrich Blumhardt (1842-1919) - ein württembergischer Pfarrer, späterer Landtagsabgeordneter für die SPD und Begründer der religiös-sozialen Bewegung in der Schweiz und Deutschland - formuliert. Wir wünschen uns, dass wir dieses Jahr besonders aus dieser Haltung leben. Das beinhaltet auch, kleine Fortschritte zu benennen und keine unnötigen Ängste zu schüren. Und ein Auge auf die zu haben, die jetzt besonders einsam sind oder hart getroffen werden - gesundheitlich, wirtschaftlich oder sozial. Wenn diese Osterhaltung uns prägt – dann kann 2020, mit kreativen Ideen und Formen ein besonderes Osterfest werden, vielleicht mitten in allen Schwierigkeiten ein neuer Aufbruch ins Leben – ein Lichtstreif am Horizont!

Wir wünschen allen eine gesegnete und hoffentlich gesunde Passions – und Osterzeit.

Ihr AEEB-Team

Text: KR Christian Düfel

Foto: kertuu auf pixabay

AEEB Veranstaltungen sind vorläufig abgesagt
15.03. bis 19.04.2020


Die aktuelle, ernste Corona-Pandemie-Situation und das Ausrufen des Katastrophenfalls in Bayern hat auch auf die Veranstaltungsangebote der AEEB unmittelbare Auswirkungen. Wir möchten verantwortungsbewusst mit der Gesundheit unserer Mitmenschen, Teilnehmenden, Referenten/-innen und selbstverständlich auch unserer Mitarbeitenden umgehen. Deshalb kommen wir unserer Organisationsverantwortung nach und stellen – vorerst - bis zum 19.04. 2020 den Veranstaltungs- und Fortbildungsbetrieb ein.


Ihr AEEB Team
"Bibelmuseum - erster Blick" wird verschoben

07.07.2020 in Nürnberg


Die geplante Eröffnung des Nürnberger Bibelmuseums am 30.06.20 wird um ca. ein halbes Jahr verschoben - Ursache dafür ist allerdings nicht das Corona-Virus, sondern eine Verzögerung der Renovierungsarbeiten. Leider müssen auch wir aufgrund dieser Tatsache unsere Veranstaltung auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.
Sobald ein neuer Termin feststeht, werden wir diesen auf unserer Homepage sowie im Newsletter mitteilen.


Veranstalter: AEEB